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Hausärztinnen und Hausärzte für ein gutes Gesundheitssystem unverzichtbar. Hausarztverträge müssen Gebot der Gleichbehandlung in der Ärzteschaft folgen. , zum Schwerpunkt: Gesundheit - 14. Juli 2010 Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten in der Welt. Und Kern der exzellenten medizinischen Versorgung ist die gute Arbeit, die von den Hausärztinnen und Hausärzten jeden Tag für die Patientinnen und Patienten geleistet wird. In Wertschätzung dieser Verdienste macht sich Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler dafür stark, dass das Engagement und der Einsatz der Hausärztinnen und Hausärzte öffentlich stärker gewürdigt wird.
Bundesgesundheitsminister Rösler kämpft dafür, dass der Arztberuf – gerade auch im ambulanten Bereich – wieder attraktiver wird, um das hervorragende medizinische Versorgungsniveau in den Städten und auf dem Land gleichermaßen zu erhalten. Bei den erforderlichen Maßnahmen geht es längst nicht nur um die Honorierung. So ist es den Hausärztinnen und Hausärzten selbst mit am wichtigsten, dass die als Behinderung ihrer Arbeit empfundene Zwangsbürokratie zurückgedreht wird. Hier haben sie die volle Unterstützung des Ministers.
Gleichwohl sieht der Bundesgesundheitsminister auch bei der Honorierung Ungleichgewichte, die korrigiert werden müssen. Deshalb setzt sich der Minister gegenüber der Selbstverwaltung der Ärzteschaft dafür ein, dass Grundleistungen – wie etwa Patientengespräche und Hausbesuche – fairer honoriert werden. Hier ist die derzeitige Situation sehr unbefriedigend. Die angestrebten Verbesserungen sollen dann allen Hausärztinnen und Hausärzten und damit auch ihren Patientinnen und Patienten zugute kommen.
Bei aller Anstrengung, die Qualität der hausärztlichen Versorgung zielgenau zu stärken, darf eine verantwortungsvolle Politik – gerade im Hinblick auf das Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenversicherung 2011 – ihre Augen vor den absehbaren Ausgabensteigerungen nicht verschließen. Jeder Euro im Gesundheitswesen muss dort ankommen, wo er wirklich gebraucht wird. Es muss also effizienter werden. Und das geht nur durch mehr Wettbewerb. Das heißt aber auch, dass die Krankenkassen nicht mehr – wie heute vorgeschrieben – dazu gezwungen sind, Hausarztverträge abzuschließen, die von den Kosten über dem Niveau der Kollektivverträge liegen.
In einer Zeit, in der alle – Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Steuerzahler und Leistungserbringer – ihren Beitrag zur Absicherung des hervorragenden Gesundheitssystems leisten müssen, würde es keiner tolerieren, wenn einzelne Gruppierungen von dieser Gemeinschaftsanstrengung ausgenommen werden. Der Bundesgesundheitsminister will den Hausärztinnen und Hausärzten kein Geld nehmen. Für bestehende Verträge gibt es Bestandsschutz. Die Koalition hat sich gleichwohl darauf verständigt, dass sich die Vergütung der hausärztlichen Versorgung in Zukunft an der normalen ärztlichen Versorgung orientieren soll. Denn es gilt der Grundsatz: Gleiche Leistung darf nicht unterschiedlich honoriert werden. Dies dient nicht zuletzt der Geschlossenheit der Deutschen Ärzteschaft.
Zahlen und Fakten zur Gesundheitswirtschaft
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Zukunftskongress Gesundheitswirtschaft Bundesgesundheitsminister Rösler: Eine florierende Gesundheitswirtschaft ist ein Stück Zukunftssicherung
In der deutschen Gesundheitswirtschaft arbeiten schon heute rund 4,6 Millionen Menschen in einer Vielzahl unterschiedlichster Berufe. Das entspricht 11,5 Prozent aller Beschäftigten. Mit dem Kongress möchte das Ministerium auf die herausragend gute Position vieler deutscher Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in der Welt aufmerksam machen ? und den Blick darauf lenken, welches große Zukunftspotenzial in der Gesundheitswirtschaft steckt.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Das Bundesministerium für Gesundheit bietet eine kostenlose Nummer an, unter der sich Bürgerinnen und Bürger zur „Influenza A/H1N1" informieren können. Das Bundesgesundheitsministerium reagiert damit auf den hohen Informationsbedarf in der Bevölkerung.
Die Nummer der Bürger-Hotline ist zur Zeit unter
0800 44 00 55 0
- montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr zu erreichen.
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
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Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz) unter folgenden Telefonnummern:
018 05 - 99 66-01 Fragen zum Versicherungsschutz
018 05 - 99 66-02 Fragen zur Krankenversicherung
018 05 - 99 66-03 Fragen zur Pflegeversicherung
018 05 - 99 66-09 Fragen zur gesundheitlichen Prävention
01805 - 9966-07 Gehörlosen/Hörgeschädigten-Service Schreibtelefon
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